Getrieben

Ihr Auge weint sich nässend aus,
beizt dir ein Stangenbild
ins Fieberhirn.
Die Lider schlagen zu
und dann in dich hinein.

Du wickelst dich
in Spinnenfäden ein,
die du verspuckst
und liegst gefesselt da.
Gesund-Sinn wartet hungernd
neben deinem Bett
vergeblich auf das Futter.

Die Tränen fressen Stahl,
und Rost treibt sich ins Hirn.
Der Sinn reibt sich schon ab
und ist der Keller feucht,
dann bröckelt die Fassade
und die Wände stürzen ein.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Gedichte.

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