Fugette

Erblickst du die Augen
der Frau in den Trümmern,
zeigt sich nur die Sonne,
zeigt sich nur die Glut,
blickst du in die Augen
zeigt sich nur das Schwarz
von den Resten der Asche
von Sonne verbrannter,
verglühter Augen der Frau
in den Trümmern
blickst du in die Augen
der Frau in den Trümmern,
siehst du nur das Schwarz
jener Asche erblindeter Augen,
gefressen von DEINEM Feuer;
blicke zurück und blicke
ins Auge der Sonne,
das Rot, das glühend
das Loch deiner Augen
verätzt wie das Bild
jener Frau in den Trümmern,
dem Donner, der gleichsam
die Luft zerschmettert
wie die Sonne die Trümmer
des Bildes der Frau,
das sich unversehrt
ins Schwarz der Asche
DEINER
vom Feuer verglühten
verbrannten Augen vergräbt.

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Impression

Im Raum ohne Zeit:
die Ebene flieht
im nicht-Gebiet
in die Ewigkeit.

Der Fluss ist entzweit,
das Nun beschneidet
die trauernde Weide
zu Nichtigkeit.

Die Fläche so weit,
Blau fließt in Grün,
die Sinne verglüh’n
die Gedanklichkeit.

Zeitlos verweilt
der Moment, zerschwebt
wie ein Nebel, vergeht
in Vergänglichkeit.